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Zyste - Lipom - Abszess Operation

Gutartige Hauttumore versus Hautkrebs

 

Haut, Hautanhangsgebilde (Haare, Nägel, Drüsen) und Unterhautgewebe bestehen aus sehr vielen unterschiedlichen Zelltypen. Alle Zelltypen können gutartige Tumore ausbilden. Entsprechend vielfältig ist deren Erscheinungsbild. Am bekanntesten sind hier Lipome und Zysten. 

Abszess Operation ambulant in Skincenter Bern 

Ein Lipom ist eine gutartige Vermehrung von Fettgewebe. Zysten hingegen sind Hohlräume, die mit einer Flüssigkeit gefüllt sind. Zysten und Lipome gehören zu den häufigsten gutartigen Hauttumoren. Eine Therapie ist dann notwendig, wenn sie größer werden, sich entzünden, wenn sie zu einer Funktionseinschränkung führen oder ästhetisch sehr störend sind.

 

Lipome sind rundlich ovalär. Wenn sie klein sind, sieht man sie oft noch nicht, allerdings sind sie häufig schon tastbar. Wachsen sie, dann erscheinen sie als Vorwölbung an der Hautoberfläche. In der Grösse variieren Sie von wenigen Millimetern bis zu mehreren Zentimetern. Über einen nur wenige Millimeter grossen Hautschnitt, kann das Fettgewebe gut entfernt werden. Dies gelingt besonders einfach, wenn das Lipom von einer Kapsel umgeben ist. Nach der Operation wird eine Naht in der Tiefe gesetzt. Sie verschließt den Hohlraum, der sich nach der Entfernung des Lipoms bildet. Diese Naht löst sich auf und muss später nicht gezogen werden. Eine zusätzliche Hautnaht ist dann oft nicht mehr nötig.

 

Lipomatose

 

Treten Lipome am ganzen Körper in großer Anzahl auf, nennt man das eine Lipomatose. Häufig tritt die Erkrankung familiär gehäuft auf.

 

Zysten

 

Eine Zyste ist ein mit einer Flüssigkeit gefüllter Hohlraum. Hautzysten enthalten meist Talg. Am häufigsten finden sich Zysten am behaarten Kopf. Sie bestehen oft über Jahre und sind als kleine Knötchen tastbar. Zysten können sich entzünden. Sie schmerzen und schwellen deutlich an. Jetzt ist eine Operation dringend angeraten. In örtlicher Betäubung wird über einen kleinen Hautschnitt zunächst der Talg entleert und anschliessend die Zystenwand.

Die infizierte Zyste

 

Ist bei einer Talgdrüse der Ausführungsgang verstopft, kann der Talg nicht mehr nach aussen abgegeben werden. Er staut sich in der Drüse. Solange das keine Beschwerden verursacht, muss solch eine Zyste, auch Atherom genannt, nicht behandelt werden. Vermehren sich jedoch Bakterien in der Zyste, kommt es zu einer Entzündung. Sie bekommen Schmerzen, die Zyste rötet sich und schwillt an. Eine Abheilung ohne Operation ist jetzt meist nicht mehr möglich. In örtlicher Betäubung wird über einen kleinen Schnitt der Zysteninhalt entleert und anschliessend die Zystenwand entfernt.

Der Abszess

 

Führt eine Entzündung zur Einschmelzung von Gewebezellen, so bildet sich eine Höhle, in der sich jetzt der Eiter ansammeln kann. Diese Eiterhöhle muss in jedem Fall über einen Schnitt entleert werden. Das ist meist in örtlicher Betäubung möglich. Verbleibt der Eiter im Körper, können sich die Eitererreger in die Lymphbahnen aber auch ins Blutsystem ausbreiten.

 

Werden die Lymphbahnen befallen, kommt es zur sogenannten Blutvergiftung (Lymphangitis) die sich durch einen roten Strich auf der Haut zeigt, der sich zum Körper hin verlängert.

Finden die Bakterien ihren Weg in das Gefässsystem, so überschwemmen sie den Blutkreislauf. Es entsteht eine Sepsis. Eine Sepsis erzeugt Fieber und kann unter Umständen lebensbedrohlich sein. Sie muss sofort ärztlich behandelt werden.