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Hautkrebs beim Dermatologe im Skincenter Bern

Die Hautkrebs Vorsorgeuntersuchung im Skincenter Bern dient der Früherkennung von bösartigen Hauttumoren, dem weissen und schwarzen Hautkrebs. Bei der Ganzkörperuntersuchung werden sämtliche an der Haut bestehenden Hautveränderungen, vorallem die Leberflecken untersucht. Unter Zuhilfenahme des sogenannten Dermatoskops, einem Auflichtmikroskop, werden Sie bei der Muttermalkontrolle regelrecht unter die Lupe genommen. Das Augenmerk wird hier im Besonderen auf Maligne Melanome („Schwarzer Hautkrebs“), Basalzellkarzinome / Basaliome und Plattenepithelkarzinome / Spinaliome („Weisser Hautkrebs“) gelegt. Auch Warzen oder sonstige Hautveränderungen interessieren den Dermatologen. Die regelmäßige Durchführung einer Vorsorgeuntersuchung wegen Hautkrebs wird ab dem Pubertätsalter empfohlen, die zeitlichen Untersuchungsabstände der Leberflecken können nach individueller Risikoabwägung im Skincenter Bern festgelegt werden.

n den vergangenen Jahren lässt sich eine rasante Zunahme an Hautkrebserkrankungen verzeichnen. Diese Zunahme wird auf eine immer älter werdende Bevölkerung sowie eine stark erhöhte UV-Lichtexposition (z. B. Sonnenbank, Urlaube, Outdoor-Sportarten, Ozonloch) zurückgeführt. Während die Häufigkeit an Neuerkrankungen zunimmt, sinkt zugleich das Alter der Patienten, die auffallend jünger werden.

Ein konsequenter, prophylaktischer Lichtschutz in Form von Sonnenschutzcremes mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens 30 +) ist deshalb besonders wichtig, doch reicht dieser allein oft nicht aus. Angesichts der starken Zunahmen an Hautkrebserkrankungen gewinnt die jährliche Hautkrebsvorsorge umso mehr an Bedeutung.

Schwarzer Hautkrebs versus weisser Hautkrebs

Unter dem Begriff „Hautkrebs“ werden verschiedene Krebserkrankungen der Haut zusammengefasst, die in ihrer Art und ihrem Erscheinungsbild variieren. Dazu zählen maligne Tumore wie der schwarze Hautkrebs (Melanom) und semimaligne Tumore wie der helle Hautkrebs (z. B. Basalzellkarzinom, Plattenepithelkarzinom).

Das Auftreten von Hautkrebserkrankungen lässt sich in vielen Fällen auf eine hohe Sonnenexposition zurückzuführen. Eine intensive und langjährige UV-Belastung sowie schwere Sonnenbrände spielen oft eine entscheidende Rolle.

Folgende Hautkrebserkrankungen treten häufig auf:

  • Schwarzer Hautkrebs (malignes Melanom)
  • Weisser Hautkrebs (z. B. Basalzellkarzinom, Plattenepithelkarzinom)
  • Aktinische Keratose (Vorstufe des weissen Hautkrebses)

Hautkrebs Screening und Muttermal Kontrolle

Mithilfe eines Hautkrebsscreenings und engmaschigen Kontrollen lässt sich das Risiko an Hautkrebs zu erkranken um ein Vielfaches mindern. Auch können bösartige Hautveränderungen und/oder Hautkrebsvorstufen (z. B. Aktinische Keratosen) rechtzeitig erkannt werden. Wird der Hautkrebs frühzeitig entdeckt, kann er effektiv behandelt und in der Regel zu 100% geheilt werden.

Durch die präzise Diagnostik sowie bestmögliche Kontrolle der modernen Krebsvorsorge lassen sich zudem unnötige Biopsien und/oder Operationen weitgehend vermeiden.

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen in individuell festgelegten Abständen sind für Risiko-Patienten besonders wichtig. Wer zu dieser Risikogruppe gehört, kann dem folgenden Risiko-Check entnommen werden.

Risiko-Check

Das Risiko im Laufe seines Lebens an Hautkrebs zu erkranken steigt, wenn einer oder mehrere der folgenden Punkte zutreffen:

  • Wiederholte und/oder schwere Sonnenbrände in der Kindheit
  • Langjährige Sonnenexposition (z. B. berufsbedingt, Outdoor-Sport, Auslandsaufenthalte etc.)
  • Regelmässige Solarienbesuche
  • Heller, lichtempfindlicher Hauttyp (rotes/blondes Haar, Sommersprossen, helle Augenfarbe)
  • Mehr als 50 Muttermale
  • Hautkrebserkrankungen in der Familie
  • Hautkrebserkrankung in der eigenen Vorgeschichte (auch Hautkrebs-Vorstufen z. B. Aktinische Keratosen)

 

Muttermal ABC-Regel

Muttermale sind in der Regel gutartige Hautwucherungen, die jedoch eine statistisch höhere Wahrscheinlichkeit aufweisen, sich mit der Zeit zu bösartigen Hautveränderungen wie dem schwarzen Hautkrebs (Melanom) zu entwickeln.

Muttermale sollten grundsätzlich beobachtet und von Betroffenen auch regelmäßig selbst bzw. gegebenenfalls durch ein Familienmitglied (z. B. an Stellen wie dem Rücken oder Kopf) kontrolliert werden. Hat sich ein Muttermal verändert, sollte unbedingt eine Vorstellung beim Hautarzt erfolgen. Jede Veränderung eines Muttermals ist kritisch und bedarf einer ärztlichen Untersuchung.

Mithilfe der ABC-Regel können auffällige Muttermale erkannt werden:

  • A Asymmetrie (unregelmäßige Form)
  • B Begrenzung (unregelmäßige, ausgefranste Ränder, unscharfe Begrenzung)
  • C Color (unterschiedliche Farbpigmentierung eines Muttermals, z. B. schwarze, hell- und dunkelbraune, grau-weiße, rötliche Pigmentierungen)
  • D Durchmesser (Muttermale größer als 5 Millimeter)
  • E Erhabenheit/Entwicklung (erhabene knotige Oberfläche, rasche Größenzunahme, Blutungen, Juckreiz)

Weist ein Muttermal eine oder mehrere der oben genannten Eigenschaften auf, sollte grundsätzlich eine Vorstellung beim Hautarzt erfolgen!

 

Vorsorgeuntersuchung

Bei der Hautkrebsvorsorge werden Haut sowie Schleimhäute von einem Dermatologen eingehend untersucht. Diese Untersuchung erfolgt mittels einer speziellen Lupenlampe (Dermatoskop) und/oder der computerunterstützten Auflichtmikroskopie.

 

Dermatoskopie

Die Dermatoskopie ist heutzutage ein unverzichtbares Untersuchungsverfahren in der Hautkrebsvorsorge, durch das die Diagnostik deutlich verbessert werden konnte. Es wird zur Früherkennung bösartiger Hautveränderungen eingesetzt.

Mithilfe einer speziellen Lupenlampe (Dermatoskop) können pigmentierte Hautveränderungen in 10-facher Vergrößerung begutachtet und so besser beurteilt werden.

Vorsorgeintervalle

Die richtig gewählten Vorsorgeintervalle sind bei der Früherkennung bösartiger Hauterkrankungen von grosser Bedeutung. Anhand des persönlichen Hautbildes lassen sich optimale Vorsorgeintervalle festlegen.

Werden die individuellen Vorsorgeintervalle eingehalten, können auffällige Hautveränderungen in der Regel rechtzeitig erkannt und entfernt werden. Auch unnötige Biopsien und/oder Operationen lassen sich durch regelmässige Kontrollen weitgehend vermeiden.