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Hautkrebs & Muttermal Kontrolle beim Dermatologe

Die Hautkrebs Vorsorgeuntersuchung im Skincenter Bern dient der Früherkennung von bösartigen Hauttumoren, dem weissen und schwarzen Hautkrebs. Bei der Ganzkörperuntersuchung werden sämtliche an der Haut bestehenden Hautveränderungen, vorallem die Leberflecken untersucht. Unter Zuhilfenahme des sogenannten Dermatoskops, einem Auflichtmikroskop, werden Sie bei der Muttermalkontrolle regelrecht unter die Lupe genommen. Das Augenmerk wird hier im Besonderen auf Maligne Melanome („Schwarzer Hautkrebs“), Basalzellkarzinome / Basaliome und Plattenepithelkarzinome / Spinaliome („Weisser Hautkrebs“) gelegt. Auch Warzen oder sonstige Hautveränderungen interessieren den Dermatologen. Die regelmässige Durchführung einer Vorsorgeuntersuchung wegen Hautkrebs wird ab dem Pubertätsalter empfohlen, die zeitlichen Untersuchungsabstände der Leberflecken können nach individueller Risikoabwägung im Skincenter Bern festgelegt werden. Eine Muttermal Kontrolle soll auf jeden Fall regelmässig erfolgen, in erster Linie wegen dem malignen Melanom (schwarzer Hautkrebs), aber auch zur Früherkennung von weissem Hautkrebs oder seinen Vorstufen. 

Weisser Hautkrebs und schwarzer Hautkrebs, das Melanom

Das Bewusstsein, dass man sich durch Sonnencrème und Schutzkleidung zumindest teilweise vor Hautkrebs schützen kann, ist erst in den letzten Jahrzehnten entstanden. Wir haben heutzutage leider weiterhin stark zunehmende Patientenzahlen mit Hautkrebs, sowohl beim schwarzen als auch beim weissen Hautkrebs.

Das maligne Melanom gehört zu den gefährlichen Hautkrebsarten und es muss alles daran gesetzt werden, das Melanom so früh wie möglich zu erkennen und zu behandeln.
Beim malignen Melanom wird gemäss den aktuellen medizinischen Leitlinien in manchen Situationen die chirurgische Entfernung des ersten drainierenden Lymphknotens (sogenannter „Sentinel-Node“ = „Wächter-Lymphknoten“) empfohlen. Der Lymphknoten wird dann sehr aufwändig mikroskopisch und immunhistologisch untersucht.

Selbstverständlich bietet das Skincenter Bern auch diese Operation an (eigene Gamma-Sonde für die intraoperative Diagnostik), wobei der Eingriff meistens ambulant in Allgemeinnarkose erfolgt. Die präoperative szintigraphische Markierung des Sentinel Node organisieren wir für die betroffenen Patienten extern.

Muttermal Kontrolle oder Muttermal entfernen beim Hautarzt im Skincenter Bern

Nicht selten ergibt sich nach einer Muttermalkontrolle zur Hautkrebsvorsorgeuntersuchung die Indikation zur Entfernung eines Leberflecks oder eines anderen Hauttumors. Ein Muttermal entfernen kann man in den allermeisten Fällen in örtlicher Betäubung und dies wird stets ohne lange Wartezeiten ermöglicht. Der schwarze Hautkrebs wird dringend entfernt, das Spinaliom vom weissen Hautkrebs raschmöglichst. Basaliome wachsen meistens etwas langsamer und ohne Ableger (sog. Metastasen). Immer wird der Wundverschluss unter Berücksichtigung plastisch-chirurgischer Kriterien mit höchstem ästhetischem Anspruch durchgeführt. Dies ist insbesondere im Gesicht besonders wichtig und uns im Skincenter Bern ein höchstes Anliegen.

Sollte nach einer Hautkrebs-Operation eine zusätzliche Massnahme notwendig sein, so sind das meist Therapien mit Medikamenten, die entweder als Tabletten oder als Infusionen gegeben werden. Hier verfügen die Ärzte des Skincenter Bern über eine sehr grosse Expertise in der Behandlung sämtlicher Formen des Hautkrebses und haben Zugang zu den modernsten und innovativsten Therapiemethoden.

Die für unsere Patienten beste Therapie wird dabei von unserem Hautarzt Team erarbeitet und mit dem Patienten in einem ausführlichen Gespräch gemeinsam besprochen. 

Die Hautkrebsvorsorge­untersuchung

Hautkrebs nimmt stetig zu. Früh erkannt ist er leicht zu behandeln und zu heilen. Hautkrebs wächst an der Oberfläche, dadurch unterscheidet er sich von anderen häufigen Krebsarten. Man kann ihn von „aussen“ sehen. Die Vorsorge und Früherkennung sind daher für Sie wenig belastend. Der Einsatz von Strahlen oder invasiven Untersuchungen sind für die Hautkrebsvorsorge nicht notwendig.

Das Vorgespräch

 

Wenn Sie zum ersten Mal zu einer Hautkrebsvorsorgeuntersuchung zu uns kommen, werden Sie zu Ihren Risikofaktoren befragt. Hierzu gehören zum Beispiel häufige Sonnenbrände in Kindheit und Jugend, oder Hautkrebsvorkommen in der Familie. Auch, ob Sie sich in der Vergangenheit gerne der Sonne ausgesetzt haben oder im Solarium waren, spielt eine Rolle. Nach dem Vorgespräch untersuchen wir Sie.

 

Die Untersuchung

 

Zunächst suchen wir Ihre gesamte Haut sowie die angrenzenden Schleimhäute nach Hautveränderungen ab. Dann werden alle Hautveränderungen und Muttermale mittels einer Auflicht-Lupe begutachtet. Hierbei kann man mit 10-facher Vergrösserung eine genaue Strukturanalyse durchführen. Zeigt das Muttermal Auffälligkeiten, kann es mit modernster Technik digital erfasst werden. 

 

Die Beratung nach der Untersuchung

 

Nach der Untersuchung sprechen wir über das Ergebnis und wir beraten Sie abschliessend über die für Sie wichtigsten Massnahmen zur Vorbeugung von Hautkrebs und wann in Ihrem Fall die nächste Untersuchung sinnvoll ist.

Heller Hautkrebs & Vorläuferstufen

– Wann muss nicht operiert werden?

Der helle Hautkrebs und seine Vorläuferstufen zusammen genommen sind die häufigste Krebserkrankung des Menschen überhaupt. Auch wenn diese Krebsform äusserlich ganz harmlos aussehen kann, in der feingeweblichen Untersuchung unter dem Mikroskop ist die Krebszelle deutlich sichtbar. Über viele Jahre hinweg kann der helle Hautkrebs rein oberflächlich wachsen. Irgendwann wird er aber beginnen, sein Wachstum auch in die Tiefe zu richten und kann somit Lymph- und Blutgefässe befallen. Über diesen Weg können sich seine Krebszellen im ganzen Körper ausbreiten.

Deshalb sollten Vorläuferstufen nicht einfach nur beobachtet, sondern auch behandelt werden.

Die Vorläuferstufen von hellem Hautkrebs heissen aktinische Keratosen. Sie beginnen meist als harmlose Rötung, in der Regel auf Hautpartien, die oft der Sonne ausgesetzt waren. Dazu gehört das Gesicht, aber auch die Handrücken und die Unterarme. Die Intensität der Rötung kann mal mehr mal weniger stark sein, sie verschwindet jedoch nie mehr komplett. Später kommen oft noch feine Schüppchen oder Krusten hinzu. Menschen mit sehr heller Haut können bereits ab dem 35. Lebensjahr aktinische Keratosen entwickeln. Freizeitaktivitäten, wie Segeln, Golfen oder Bergwandern, fördern die Entstehung von aktinischen Keratosen ebenso, wie Urlaube oder langjährige Aufenthalte in sehr sonnenreichen Ländern.

Anfangs finden sich aktinische Keratosen nur vereinzelt oder in geringer Anzahl. Therapiert man sie nicht und setzt die Haut weiter der Sonne aus, steigt deren Zahl stetig an. Die Folge ist ein Hautzustand, den man als Feldkanzerisierung bezeichnet. Bei einer Feldkanzerisierung gehen die aktinischen Keratosen ineinander über, eine klare Abgrenzung zu gesunder Haut ist nicht mehr möglich.

Liegen nur einzelne aktinische Keratosen vor, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich daraus ein invasiv wachsendes Karzinom entwickelt etwa 5 – 8%. Bei einer Feldkanzerisierung steigt die Wahrscheinlichkeit deutlich auf bis zu 20% an. Deshalb sollten aktinische Keratosen so früh wie möglich therapiert werden.

Alle Therapieformen haben eines gemeinsam: Sie verbessern den Hautzustand deutlich, wodurch die Wahrscheinlichkeit sinkt, einen invasiv wachsenden Hautkrebs zu entwickeln. Bleibt die Sonnenexposition unverändert hoch, entstehen jedoch neue aktinische Keratosen. Sonnenschutzmaßnahmen sind daher ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung und Vorbeugung weiterer aktinischer Keratosen.

Läsionsgerichtete Therapie aktinischer Keratosen

Liegen nur vereinzelt aktinische Keratosen vor, werden diese ganz gezielt behandelt. Die angrenzende Haut ist gesund. Diese Therapieform nennt man läsionsgerichtet. Aus einer Vielzahl unterschiedlicher Wirkstoffe werden wir den für Sie passenden auswählen.  Die Therapie kann von Ihnen eigenständig durchgeführt werden. Wir kontrollieren gemeinsam mit Ihnen den Erfolg der Behandlung.

Eine innovative Therapieform ist die photodynamische Therapie (PDT) mit Aminolävulinsäure. Der Wirkstoff wird in Form einer Creme oder eines Pflasters auf die Haut aufgebracht und 2 – 3 Stunden dort belassen. Die Aminolävulinsäure dringt in dieser Zeit in die Zellen ein. Bestrahlt man die Haut anschließend mit einer speziellen Rotlichtlampe, wird die Aminolävulinsäure aktiviert. Es entstehen freie Sauerstoffradikale, die alle kranken Zellen zum Absterben bringen. Gesunde Zellen hingegen bleiben intakt, was die Methode besonders auszeichnet.  

Von Mai bis Oktober kann die Sonne die Aufgabe der Rotlichtlampe übernehmen. Diese neueste Variante der photodynamischen Therapie wird als Tageslicht – PDT bezeichnet.

Feldgerichtete Therapie aktinischer Keratosen

Bestehen sehr viele aktinische Keratosen, ist die Abgrenzung zur umgebenden Haut meist nur noch schwer möglich. In der gesund erscheinenden Haut sind unter dem Mikroskop häufig auch bereits Krebszellen sichtbar. Daher behandelt man dann nicht mehr nur die einzelnen aktinischen Keratosen, sondern das gesamte Hautareal. Auch die feldgerichtete Therapie kann mit Wirksubstanzen in Cremeform erfolgen, die Sie sich nach meiner Anleitung zu Hause auftragen können.

Sehr bewährt hat sich die oben bereits beschriebene photodynamische Therapie in Kombination mit Mikrodermabrasion und Mikroneedling. Als äußerst positiven Nebeneffekt erreichen wir hierdurch zusätzlich eine deutliche Hautverjüngung, die Ihnen gefallen wird.

Therapie von oberflächlichem hellem Hautkrebs

Ganz oberflächliche wachsende Formen von hellem Hautkrebs, wie das superfizielle Basalzellkarzinom oder der Morbus Bowen können ohne Operation behandelt werden. Es kommen die gleichen Behandlungsformen wie bei aktinischen Keratosen zum Einsatz.

Operative Therapie von Hautkrebs

Wir führen alle Operationen im Skincenter Bern ambulant durch. Ein stationärer Aufenthalt in einer Klinik ist somit nicht notwendig.

Hautkrebs­früherkennung und erste Anzeichen von Hautkrebs

 

Es gibt verschiedene Arten von Hautkrebs. Man unterscheidet den hellen Hautkrebs vom dunklen Hautkrebs.

Der weniger bekannte „helle Hautkrebs“ kann zunächst ganz harmlos aussehen und beispielsweise nur mit einer Rötung oder einer Schuppung der Haut beginnen. Es bedarf beim hellen Hautkrebs dem fachärztlichen Auge, um hier Verdacht zu schöpfen.

Diese beiden Arten von Hautkrebs werden nicht nur wegen ihrer Farbe unterschieden, sondern auch wegen Ihres völlig unterschiedlichen Wachstumsverhaltens. Der weisse oder helle Hautkrebs wächst sehr langsam und lässt Zeit, einen Therapieplan zu erstellen. Beim schwarzen Hautkrebs sollte man sehr schnell reagieren, weil sich dieser durch sein schnelleres Wachstum in alle Richtungen ausbreiten kann.

Bei einer Hautkrebsvorsorge (Hautkrebs -Screening) suchen wir ihre Haut am ganzen Körper nach auffälligen Hautveränderungen ab. Finden wir eine solche, so wird sie mit einer speziellen Hautlupe ganz genau inspiziert. Dann kann entschieden werden, ob eine operative Entfernung notwendig ist.

 

Heller oder Weisser Hautkrebs

 

Zum weissen Hautkrebs gehören verschiedene Arten von Hauttumoren.

Das ist einmal das Basalzellkarzinom, auch Basaliom genannt, sowie das Plattenepithelkarzinom, welches auch als Stachelzellkrebs bezeichnet wird. Diese Hautkrebsarten entstehen meist auf den „Sonnenterassen“ der Haut, also im Gesicht, auf den Handrücken oder den Unterarmen.

Wenn Sie helle Haut haben und/oder sehr oft an der Sonne waren, ist für Sie das Risiko höher, an hellem Hautkrebs zu erkranken. Auch häufige Besuche im Solarium erhöhen diese Wahrscheinlichkeit.

Daneben gibt es seltenere Varianten des weissen Hautkrebses, die nicht gehäuft in sonnengeschädigten Bereichen zu finden sind. Sie können überall auf der Haut entstehen und müssen in jedem Fall operativ entfernt werden.

 

Schwarzer Hautkrebs

 

Der schwarze Hautkrebs, auch als Malignes Melanom bekannt, muss immer und möglichst schnell operativ entfernt werden. Er geht von den pigmentbildenden Zellen der Haut aus. Wird er nicht frühzeitig erkannt und entfernt, so besteht die Gefahr einer Ausbreitung (Metastasierung) im gesamten Körper. Das Risiko, an einem Melanom zu erkranken, erhöht sich für Sie deutlich, wenn an der gesamten Haut mehr als 50 Muttermale bestehen, Sie vor dem 18. Lebensjahr häufig Sonnenbrände hatten oder ein Mitglied Ihrer Familie bereits an einem Melanom erkrankt ist. Melanome müssen nicht immer schwarz sein, sie können auch rötlich-braun oder in seltenen Fällen sogar hautfarben sein. Prinzipiell gilt der Merksatz: Alles was wächst, ist zunächst verdächtig und sollte abgeklärt werden.

 

Hautkrebsvorsorge

Mithilfe eines Hautkrebsscreenings und engmaschigen Kontrollen lässt sich das Risiko an Hautkrebs zu erkranken um ein Vielfaches mindern. Auch können bösartige Hautveränderungen und/oder Hautkrebsvorstufen (z. B. Aktinische Keratosen) rechtzeitig erkannt werden. Wird der Hautkrebs frühzeitig entdeckt, kann er effektiv behandelt und in der Regel zu 100% geheilt werden.

Durch die präzise Diagnostik sowie bestmögliche Kontrolle der modernen Krebsvorsorge lassen sich zudem unnötige Biopsien und/oder Operationen weitgehend vermeiden.

Regelmässige Vorsorgeuntersuchungen in individuell festgelegten Abständen sind für Risiko-Patienten besonders wichtig. Wer zu dieser Risikogruppe gehört, kann dem folgenden Risiko-Check entnommen werden.

Risiko-Check

Das Risiko im Laufe seines Lebens an Hautkrebs zu erkranken steigt, wenn einer oder mehrere der folgenden Punkte zutreffen:

  • Wiederholte und/oder schwere Sonnenbrände in der Kindheit
  • Langjährige Sonnenexposition (z. B. berufsbedingt, Outdoor-Sport, Auslandsaufenthalte etc.)
  • Regelmässige Solarienbesuche
  • Heller, lichtempfindlicher Hauttyp (rotes/blondes Haar, Sommersprossen, helle Augenfarbe)
  • Mehr als 50 Muttermale
  • Hautkrebserkrankungen in der Familie
  • Hautkrebserkrankung in der eigenen Vorgeschichte (auch Hautkrebs-Vorstufen z. B. Aktinische Keratosen)

 

Muttermal ABC-Regel

Muttermale sind in der Regel gutartige Hautwucherungen, die jedoch eine statistisch höhere Wahrscheinlichkeit aufweisen, sich mit der Zeit zu bösartigen Hautveränderungen wie dem schwarzen Hautkrebs (Melanom) zu entwickeln.

Muttermale sollten grundsätzlich beobachtet und von Betroffenen auch regelmässig selbst bzw. gegebenenfalls durch ein Familienmitglied (z. B. an Stellen wie dem Rücken oder Kopf) kontrolliert werden. Hat sich ein Muttermal verändert, sollte unbedingt eine Vorstellung beim Hautarzt erfolgen. Jede Veränderung eines Muttermals ist kritisch und bedarf einer ärztlichen Untersuchung.

Mithilfe der ABC-Regel können auffällige Muttermale erkannt werden:

  • A Asymmetrie (unregelmäßige Form)
  • B Begrenzung (unregelmäßige, ausgefranste Ränder, unscharfe Begrenzung)
  • C Color (unterschiedliche Farbpigmentierung eines Muttermals, z. B. schwarze, hell- und dunkelbraune, grau-weisse, rötliche Pigmentierungen)
  • D Durchmesser (Muttermale größer als 5 Millimeter)
  • E Erhabenheit/Entwicklung (erhabene knotige Oberfläche, rasche Größenzunahme, Blutungen, Juckreiz)

Weist ein Muttermal eine oder mehrere der oben genannten Eigenschaften auf, sollte grundsätzlich eine Vorstellung beim Hautarzt erfolgen!

Operative Entfernung von Muttermalen & gutartigen Hauttumoren

Muttermale und gutartige Hauttumore sollten Sie dann operativ entfernen lassen, wenn sie wachsen, Beschwerden bereiten oder kosmetisch störend sind. Auch eine Verletzung, z.B. durch eine Rasur, kann der Grund für eine Operation sein. Vor der OP untersuchen wir die Hautveränderung mit einer speziellen Lupenleuchte. Ab dem 40. Lebensjahr sollte vor einer Operation die gesamte Haut begutachtet werden. Dieses Muttermal - Screenig dient dazu, keine Hautveränderung zu übersehen, aus der sich später eventuell ein Hautkrebs entwickeln kann. 

 

Woher kommt eigentlich der Name Muttermal oder Leberfleck? Gelegentlich kommen pigmentierte Naevi innerhalb einer Familie an genau der gleichen Stelle vor. Das gab dem Muttermal seinen Namen. Und da sie eine der Leber ähnliche Farbe haben, nennt man sie auch Leberfleck.
Beide Namen stehen für eine Anhäufung von pigmentbildenden Zellen in der Haut. Diese sind meistens gutartig. Selten entwickelt sich jedoch aus einem Muttermal ein schwarzer Hautkrebs. Hinweis darauf können Größenwachstum, unscharfe Begrenzungen zur umgebenden Haut oder eine Änderung in der Farbe sein. Solch ein bösartiges Muttermal muss auf jeden Fall so bald wie möglich entfernt werden.

Vorsorgeuntersuchung

Bei der Hautkrebsvorsorge werden Haut sowie Schleimhäute von einem Dermatologen eingehend untersucht. Diese Untersuchung erfolgt mittels einer speziellen Lupenlampe (Dermatoskop) und/oder der computerunterstützten Auflichtmikroskopie.

Dermatoskopie

Die Dermatoskopie ist heutzutage ein unverzichtbares Untersuchungsverfahren in der Hautkrebsvorsorge, durch das die Diagnostik deutlich verbessert werden konnte. Es wird zur Früherkennung bösartiger Hautveränderungen eingesetzt.

Mithilfe einer speziellen Lupenlampe (Dermatoskop) können pigmentierte Hautveränderungen in 10-facher Vergrösserung begutachtet und so besser beurteilt werden.

Vorsorgeintervalle

Die richtig gewählten Vorsorgeintervalle sind bei der Früherkennung bösartiger Hauterkrankungen von grosser Bedeutung. Anhand des persönlichen Hautbildes lassen sich optimale Vorsorgeintervalle festlegen.

Werden die individuellen Vorsorgeintervalle eingehalten, können auffällige Hautveränderungen in der Regel rechtzeitig erkannt und entfernt werden. Auch unnötige Biopsien und/oder Operationen lassen sich durch regelmäßige Kontrollen weitgehend vermeiden.