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Krampfadern entfernen mit Laser

Krampfadern sind ein Zeichen für eine Strömungsumkehr des Blutes und bedeuten eine massive Störung der Durchblutung. Die Folge sind Symptome wie unter anderem Krampfadern, Schwellungen, Schmerzen, schwere und müde Beine oder Hautveränderungen. Bei uns im Skincenter Bern können wir mittels Ultraschall eine kompetente Abklärung der Beinvenen (oberflächliches und tiefes Venensystem) sowie die Behandlung mittels Laser oder minimal invasiven operativen Eingriffen anbieten.

Venen haben eine wichtige Funktion: Sie transportieren das Blut gegen die Schwerkraft nach oben zum Herzen. Dazu enthalten sie Klappen, die sich öffnen und schliessen, um den Rückfluss des Blutes zu unterstützen. Können sie ihre Funktion nicht mehr erfüllen, kehrt sich die Strömungsrichtung um und das Blut beginnt, in Richtung der Füsse zu fliessen. Davon betroffen ist zunächst das oberflächliche Venensystem, das im Fettgewebe unter der Haut verläuft.

 

Durch den entstandenen Rückfluss füllen sich die Venen mit mehr Blut als erforderlich. Die Folgen sind fortschreitender Funktionsverlust der Venenklappen und später chronische Venenschwäche mit ausgeprägten Krampfadern. Bei einer chronischen Venenschwäche (Veneninsuffizienz) besteht ein erhöhtes Risiko für Thrombosen oder offene Beine. Daher ist es wichtig, Venenleiden rechtzeitig zu erkennen und frühzeitig zu therapieren.

Der irreführende Name “Krampfader” leitet sich von dem mittelhochdeutschen Wort “Krummader” ab, bezeichnet jedoch krankhaft erweiterte Venen. Die erweiterten, mit der Zeit meist geschlängelten und defekte Venen liegen meist unter der Hautoberfläche der Beine und treten unschön hervor.
Im Gegensatz zu den meist harmlosen Besenreisern sind Krampfadern ein medizinisches Problem, das von Spezialisten diagnostiziert und behandelt werden sollte, um einem weiteren Fortschreiten der Venenschwäche entgegen zu wirken. Eine Veneninsuffizienz kann schwere Folgen haben und wird von den meisten Betroffenen meist unterschätzt.

Wie entstehen Krampfadern?

Das Klappensystem der Venen (s. Abb.) ist nur funktionstüchtig, wenn die Venenwände eine gewisse Spannung aufweisen. Bei ausreichend sportlicher Bewegung sorgt die Muskelpumpe der Waden für einen angemessenen Spannungszustand. Zu wenig Spannung und geweitete Gefässwände führen jedoch dazu, dass sich die Venenklappen nicht mehr schließen. Auf diese Weise entsteht ein Rückfluss des sauerstoffarmen Blutes in den Beinen und dehnt die Wände zusätzlich. Ein Teufelskreis beginnt, und immer dickere Varizen (Krampfadern) entstehen.

Bereits bestehende Krampfadern können sich nicht von alleine zurückbilden. Sie sind irreversibel. Hinzu kommt, dass diejenigen Varizen, die sichtbar hervortreten meist nicht die einzigen Krampfadern sind. Meist sind die sichtbaren Krampfadern nur die Spitze des Eisbergs und es können bereits Sammelvenen oder Verbindungsvenen erkrankt sein.
Deshalb sollte bei Krampfadern der Venenstatus unbedingt von Spezialisten abgeklärt werden.

Welche Arten von Krampfadern gibt es?

Stammvenenvarizen, Perforansvarizen, Retikuläre Varizen und primäre, sowie sekundäre Varizen.
Stammvenen lassen sich als Hauptvenen bezeichnen. Sind sie krankhaft verändert, so verteilen sie sich über das gesamte Bein. Stammvenenvarizen sind eine der häufigsten Form von Krampfadern und besiedeln in den meisten Fällen die Innenseite von Unter-, und Oberschenkeln.
Perforansvarizen sind krankhaft veränderte Gefässe, die tiefer liegende und oberflächliche Venen miteinander verbinden.
Netzartige, kleiner Krampfadern werden auch retikuläre Varizen genannt. Man findet sie vorwiegend an Beinaußenseiten und Kniekehlen.
Ärzte unterscheiden zusätzlich primäre und sekundäre Varizen. Haben die Krampfadern eine eher unspezifische Ursache, wie Bewegungsmangel, Übergewicht oder Bindegewebsschwäche, so handelt es sich um primäre Varizen (in ca. 70 % der Fälle).
Der Begriff sekundäre Varizen bezeichnet dagegen Krampfadern, die durch Abflussbehinderungen entstehen (Bsp: Thrombose).

Symptome

Das erste Stadium ist tückisch. Da sich Krampfadern im Anfangsstadium meist beschwerdefrei ausbilden, werden sie meist nur als kosmetisches Problem abgetan.
Wenn aber das zweite Stadium erreicht ist, äußert sich die Venenschwäche bereits mit müden und schweren Beinen oder Spannungsgefühlen. Gerade nach langem Sitzen oder Stehen machen die Krampfadern jetzt Probleme. Auch nächtliche Wadenkrämpfe oder spröde, juckende Haut an den Beinen sind Symptome des zweiten Stadiums.
Im dritten Stadium haben die Venenwände bereits einen Schaden genommen. Durch den andauernden hohen Druck im Gefäss werden die Wände porös und es treten Flüssigkeit, Eiweiss und Blutabbauprodukte ins umliegende Gewebe aus. Deshalb kommt es nach und nach zu Flüssigkeitsansammlungen (Ödem) in den betroffenen Beinen oder Füßen. Ein weiteres Symptom des dritten Stadiums sind rötliche, juckende Ekzeme (Stauungsekzem, Stauungsdermatitis). Je weiter die Krankheit unbehandelt fortschreitet, desto dünner wird die Haut an den Beinen. Die sogenannte Pergamenthaut entsteht.
Ist das vierte Stadium erreicht, leidet der Patient bereits an Wundheilungsstörungen. Schon kleine Verletzungen führen dann zu Geschwüren (Ulcera) oder offenen Beinen. Außerdem kann sich in diesem Stadium leicht eine schmerzhafte Venenentzündung entwickeln. An den erkrankten Venenwänden bilden sich leicht Blutgerinnsel, die später sogar eine Thrombose verursachen können.

Krampfadern vorbeugen – statt Nachsorgen

Zwar kann man gegen die genetische Veranlagung nicht viel ausrichten, doch in den meisten Fällen werden Krampfadern und Besenreiser durch eine ungesunde Lebensweise begünstigt. Man kann Krampfadern vorbeugen!
Wer sich generell viel bewegt, hält die Muskelpumpe in den Beinen fit. Gerade Ausdauersport sorgt für eine gute Durchblutung und ein intaktes Bindegewebe. Ein weiter Tipp: Wechselduschen. Kalte Beingüsse, Wassertreten (Kneipp), oder Wechselduschen regen die Durchblutung an und beugen so einer Venenschwäche vor. Zudem können gezielte Übungen (Venensport) dazu beitragen, die Muskulatur in den Beinen richtig auszulasten. Die Venenmuskelpumpe wird somit in ihrer Funktionstüchtigkeit unterstützt. Leichte Beinmassagen, beispielsweise mit Massagehandschuhen, können die Durchblutung in der Haut anregen. In erster Linie ist aber darauf zu achten, sich gesund und ballaststoffreich zu ernähren. Übergewicht, langes Sitzen und Stehen sowie übermässiger Alkohol- und Nikotingenuss begünstigen eine Venenschwäche und Krampfadern. Außerdem muss unbedingt davon abgeraten werden übermäßig Alkohol und Nikotin zu konsumieren.
Auch bequemes Schuhwerk trägt seinen Teil bei. Zu hohe Absätze schränken die Venenfunktion in den Beinen ein. Um die Durchblutung zu unterstützen, sollte zusätzlich auf bequeme Kleidung geachtet werden.
Wer darauf achtet, seine Wadenpumpe beispielsweise durch bergauf laufen, oder Fahrrad fahren fit zu halten, beugt einer Venenschwäche vor. Da eine Venenschwäche meist bereits fortgeschritten ist, wenn Krampfadern sichtbar sind, ist eine regelmäßige Kontrolle der Venen bei einem Spezialisten empfehlenswert und meist die beste Alternative, wenn man auf Nummer sicher gehen möchte.

Krampfadern entfernen im Skincenter Bern mit Laser oder Venen spritzen

Es gibt verschiedene Methoden, Krampfadern zu behandeln. Der erste und wichtigste Schritt ist jedoch eine sehr genaue Diagnose und exakte Analyse der Beinvenen. Nur durch eine präzise Diagnostik der Venen und eine Untersuchung ihres komplexen Systems können Krampfadern erfolgreich und nachhaltig entfernt werden.
Deshalb ist es besonders wichtig auf ein individuelles Therapiekonzept zu setzen. Durch eine Ultraschalluntersuchung (Duplex-, Dopplersonografie) und eine Angiografie erkennt der Spezialist, wo sich welche problematischen Krampfadern befinden, und wie jede einzelne Gruppe behandelt werden muss.

Laserbehandlung von Krampfadern

Kleine bis mittlere Krampfadern können gut mit Lasertechnologie behandelt werden. Je nachdem, wie weit die Krampfader ausgeprägt ist, wird mit Hilfe eines Venenlasers die Venenwand erwärmt und dadurch die krankhafte Vene verkleinert und verschlossen.
Dieses minimalinvasive Verfahren hinterlässt keine Narben und ist bei der Anwendung durch einen Facharzt schmerzfrei.

Verödung (Sklerosierung) von Krampfadern

Dieses Verfahren ist seit Jahren sehr erfolgreich in der Behandlung bei Krampfadern. Hier wird eine Verödungsflüssigkeit in die betroffene Vene injiziert und auf diese Weise verschlossen. Die Gefässwände entzünden sich und verkleben anschließend. Nach und nach wird die abgestorbene Vene vom Körper abgebaut. Ein fester Klebeverband und Kompressionsstrümpfe beschleunigen den Heilungsprozess.

Der irreführende Name “Krampfader” leitet sich von dem mittelhochdeutschen Wort “Krummader” ab, bezeichnet jedoch krankhaft erweiterte Venen. Die erweiterten, mit der Zeit meist geschlängelten und defekte Venen liegen meist unter der Hautoberfläche der Beine und treten unschön hervor.
Im Gegensatz zu den meist harmlosen Besenreisern sind Krampfadern ein medizinisches Problem, das von Spezialisten diagnostiziert und behandelt werden sollte, um einem weiteren Fortschreiten der Venenschwäche entgegen zu wirken. Eine Veneninsuffizienz kann schwere Folgen haben und wird von den meisten Betroffenen meist unterschätzt.

Endovenöse Thermoablation / Laser speziell und modern gegen Krampfadern

Laser arbeiten mit gebündeltem Licht in optimierter Wellenlänge. Die Innenwand der erkrankten Venen wird erhitzt und so durch die Energie gezielt verschlossen. Durch die optimierte Wellenlänge dringt das abstrahlende Laserlicht nur geringfügig ins umgebende Gewebe ein.

 

Der Eingriff ist besonders schonend und bietet den Vorteil einer lediglich örtlichen Betäubung (Tumeszenz Anästhesie) unter Ultraschallkontrolle. Als erster Schritt werden die erkrankten Venen unter Ultraschallkontrolle mittels Stift eingezeichnet. An markierter Stelle am Unterschenkel wird die Laserfaser in die erkrankte Vene eingeführt durch eine kleine Punktion und bis zur Mündung in der Leiste vorgeschoben. Nach korrekter Platzierung wird die Laserfaser zurückgezogen unter Abgabe defi-nierter Energie. Über die gesamte Länge wird die erkrankte Vene so verschlossen. Im Anschluss daran können als zusätzliche Leistung venöse Nebenäste entfernt werden über kleinste Hautinzisionen mittels Häkchen. Auch dieser Eingriff erfolgt in Lokalanästhesie. Als letzter Schritt wird ein Verband angelegt, welcher nach zwei Tagen beim Operateur entfernt wird. Zur Thromboseprophylaxe erhalten Sie einmalig eine Spritze.

 

Verhalten vor und nach dem Eingriff

Für den Eingriff empfehlen wir die Haarentfernung zwei Tage vor dem Termin mit einer handelsüblichen Enthaarungscrème. Am Operationstag sollte keine Bodylotion oder Salbe an den Beinen angewendet werden. Organisieren Sie rechtzeitig die Rückfahrt durch eine Begleitperson. Die Behandlung dauert ca. 1-2 Stunden. Nach dem Eingriff sollten Sie 30 Minuten gehen.

Die Lasertherapie ist wenig schmerzhaft, die Erfahrung zeigt aber, dass gelegentlich wenige Tage nach dem Eingriff Schmerzen auftreten können. Wir empfehlen die Einnahme von entzündungshemmenden Schmerzmitteln während einer Woche. Da-für erhalten Sie eine Verordnung. Nach dem Eingriff sollten Sie viel gehen oder Lie-gen, langes Sitzen ist zu vermeiden. Nach Entfernung des Verbandes dürfen Sie sich wie gewohnt pflegen und duschen. Das behandelte Bein kann mit entzündungs-hemmenden, Heparinhaltigen Salben behandelt werden. Das Tragen eines Kompressionsstrumpfes der Klasse II wird für weitere zwei Wochen empfohlen. Sport ist nach 14 Tagen wieder erlaubt.

Die Arbeitsunfähigkeit beträgt in der Regel wenige Tage, maximal zwei Wochen.

 

Erfahrungen und Risiken

Studien weltweit belegen, dass die Lasertherapie mindestens ebenbürtig ist zur konventionell offenen Operation. Bei beiden Methoden muss binnen 10 Jahren mit ei-nem Wiederauftreten der Krampfadern in 25% gerechnet werden. Nur in seltenen Fällen (1%) gelingt der Verschluss der Vene durch Laserenergie nicht, so dass ein weiterer Eingriff notwendig wird. Der Vorteil der venösen Lasertherapie liegt darin, dass das Verfahren risikoarm und sehr schonend ist. Komplikationen treten äusserst

selten auf. Dazu gehören Blutergüsse oder vorübergehend lokale Taubheit der Haut, Verfärbung der Haut oder Affektionen des tiefen Venensystems.

Die Lasertherapie hat enorme Vorteile, da der Eingriff zusätzlich mit anderen Methoden in gleicher Sitzung kombiniert werden kann. Die Resultate überzeugen auch kosmetisch. Der Eingriff wird in lokaler Betäubung durchgeführt und ist dadurch deutlich risikoarmer als andere Methoden.

Der Eingriff wird von der Krankenkasse bezahlt und wird nach Vorgabe entsprechender Tarifpositionen in Rechnung gestellt.

 

Checkliste für den Patienten

- Medikamente vor dem Eingriff wie gewohnt einnehmen

- Essen Sie vorher eine leichte, kleine Mahlzeit

- 2 Tage vor dem Eingriff enthaaren des zu behandelnden Beines

- Transport organisieren

Moderne Laserbehandlung ermöglicht viele Therapiemöglichkeiten

Der Einsatz moderner Lasersysteme hat die therapeutischen Massnahmen in den Bereichen Dermatologie und Ästhetische Medizin revolutioniert. Die damit einhergehenden neuen Behandlungsmethoden ermöglichen eine effektive und zugleich hautschonende Therapie von Hautveränderungen unterschiedlicher Art bei bestmöglichen Ergebnissen.

In den Händen eines erfahrenen Lasertherapeuten ist das Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten breit gefächert.

Im Vergleich zu den bisher gängigen chirurgischen Eingriffen verspricht die moderne Lasertherapie eine schnelle, präzise und in der Regel narbenfreie Entfernung von Hautveränderungen. Die Behandlung erfolgt ambulant und kann in den meisten Fällen OHNE Narkose oder nur unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Mögliche Narkoserisiken, langwierige Heilungsprozesse und lange Ausfallszeiten bleiben dem Patienten erspart. Auch Risikopatienten, die sich aus gesundheitlichen Gründen der Belastung einer Operation nicht aussetzen dürfen, profitieren von den neuen Laserverfahren.

Was ist ein Laser?

Das Wort LASER steht für “Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation” und bedeutet in der Übersetzung soviel wie „Lichtverstärkung durch stimulierte Strahlenemission“. Damit wird ein verstärkter und sehr energiereicher Lichtstrahl von definierter Wellenlänge beschrieben, dessen Wirkung auf seiner Umwandlung von Energie (Licht) in thermische Energie (Wärme) beruht.

Ein Laser arbeitet selektiv, d. h. er verstärkt nur das Licht einer genau definierten Wellenlänge. Diese gebündelte Lichtenergie dringt aufgrund ihrer spezifischen Wellenlänge nur in die zu behandelnden Strukturen des Gewebes ein, OHNE die umliegende Haut dabei zu verletzten. Diese besondere Eigenschaft der unterschiedlichen Laserverfahren ermöglicht das präzise, effektive und aufgrund der geringen Gewebeschädigung schonende Abtragen von Hautveränderungen jeglicher Art.

Je nach Art und Umfang der Hautveränderung kommen unterschiedliche Laserverfahren zum Einsatz. Mithilfe dieser Lasersysteme können störende Hautveränderungen wie beispielsweise Warzen, Muttermale und Pigmentstörungen, Gefässveränderungen wie Besenreiser, Couperose und Feuermale oder auch Tätowierungen und Permanent Make-up entfernt werden.