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Tattooentfernung

Tattooentfernung im Skincenter Bern - weg mit dem Tattoo

Ultrakurze Laserimpulse des Tattoolasers beschiessen gezielt die Farbpigmente. Dies bedeutet, dass das energiereiche Licht des Lasers in einigen tausendstel Sekunden gesammelt und dann in einem komprimierten Lichtblitz auf die Haut geschossen wird. Der Lichtblitz ist nur wenige milliardstel Sekunden lang und zertrümmert nun durch seine Schockwelle das Pigment. Das umliegende Hautgewebe reagiert nicht und bleibt unverletzt ( selektive Photothermolyse). Die Farbpigmente werden 'aufgesprengt' und zerfallen in kleinste Farbfragmente. Vom Körper als Fremdkörper erkannt, werden diese von den Fresszellen (Makrophagen) des Immunsystems erkannt und über das Lymphsystem abtransportiert.

Risiken der Tattooentfernung mit Laser, der Dermatologe erklärt

Da die Farbkristalle bei der Laserentfernung zertrümmert werden und neue Bestandteile freisetzen, können allergische Reaktionen durch die versprengten Pigmente auftreten. Experten halten es zudem durchaus für wahrscheinlich, dass sich ein Teil der gespaltenen Farbpigmente in Leber, Milz und Lymphknoten anreichert. Zudem kann es bei unbekannten Farbpigmenten zu einem unumkehrbaren Farbumschlag kommen. Daher ist es wichtig, das Tattoo bei einem Hautarzt untersuchen zu lassen.

Tattoos: Der persönliche Geschmack verändert sich

Schätzungen zufolge gibt es Millionen Tätowierte. Damals entsprachen die Tattoos ihrer Persönlichkeit, und die Betroffenen waren auch überzeugt, ihr Leben lang zu den Motiven und zur Tätowierung an sich stehen zu können. Doch das ist häufig eine Fehleinschätzung: Persönlichkeiten verändern sich. Das gilt auch für Einstellungen und für Modetrends, welche die Motivwahl mit beeinflussen. So zählen einst trendige Steissbein-Tattoos - umgangssprachlich auch als Arschgeweih bekannt - heute als Modesünde. Auch der Name des Ex begeistert neue Partner selten.

Tätowierungen sind nicht in jedem Job erwünscht

 

Ausserdem ist im Job eine Tätowierung oft hinderlich: «Bei der Polizei ist Auflage, dass künftige Anwärter Tattoos nur an nicht sichtbaren Stellen des Körpers haben dürfen». Auch wenn es inzwischen Gerichtsurteile gibt, die dieser Auflage widersprechen, kann die Tätowierung je nach Bundesland immer noch Ausschlusskriterium sein. «Und auch in manch einer gastronomischen Einrichtung sind Körpergemälde zum Beispiel an den Händen nicht gerne gesehen.»

Ohne Schmerzen geht es nicht

Aus diesen Gründen denken viele darüber nach, ihr Tattoo weglasern zu lassen. Doch ganz ohne ist das Unterfangen nicht. Viele Patienten empfinden die Laserbehandlung als so schmerzhaft, dass sie eine örtliche Betäubung oder ein Schmerzmittel brauchen. Ausserdem ist die betroffene Hautpartie anschliessend noch für etwa zwei bis drei Monate sehr empfindlich und muss vor allem vor Sonne geschützt werden.

Wie der Laser das Tattoo entfernt

Das von Hautärzten verwendete System arbeitet mit Licht in den Komplementärfarben zu den Tätowierungsfarben. Es zersprengt die Farbpigmente des Tattoos, damit sie von den Fresszellen der Haut abtransportiert werden können. Das Tattoo verblasst dadurch.

In der Regel ist für die komplette Entfernung von Tätowiermitteln mit 3 bis 12 Behandlungen zu rechnen. Sogenannte " Laientattoos" sind oftmals mit 3 Sitzungen verschwunden; ebenso sind ca. 3 Behandlungen meist Standard, wenn das Ziel ein Cover-up Tattoo ist.

Profitattoos ( mit d. Maschine gestochen) bedürfen einer umfangreicheren Behandlung. Eine genauere Anzahl der Sitzungen ist im Vorwege nicht zu nennen.
Mit der Frage: " Was ist unangenehmer? Tätowiert oder gelasert zu werden?" kann ein ganzer Abend gefüllt werden und die Antworten darauf fallen ganz unterschiedlich aus. Jedoch ist die Behandlung mit dem Laser relativ kurz und von daher schmerzloser.

Nach dem Lasern benötigt das behandelte Hautareal einige Tage zur Heilung und der Heillungsprozess wird von mir naturheilkundlich begleitet.

Zwischen den Terminen sollten ca. 4 Wochen liegen und ab der 4. Behandlung gern auch 6 Wochen.

Sonnenbestrahlung ist während der gesamten Zeit zu vemeiden ( Sunblocker, bedecken), da sonst die Möglichkeit der Hypopigmentierung besteht.

Möchte man einen Blick auf die Gesamtkosten werfen, so hängen diese von mehreren Faktoren ab:

·        die Art der Tätowierung ( Profi-oder Laientattoo

·        Alter

·        Grösse

·        verwendete Farbe

·        Häufigkeit des Nachstechens

·        Hauttyp und Stoffwechsel
 

um einmal die Hauptkriterien zu nennen.

So individuell wie jede Tätowierung ist, so individuell ist auch jede Tattooentfernung.

Anzahl der notwendigen Laserbehandlungen variiert

Je nach Einstichtiefe, Grösse und Farbintensität eines Tattoos sind zwischen 5 und 15 Laserbehandlungen notwendig, manchmal sogar mehr. Da die betroffenen Körperstellen zwischen den Laserterminen mindestens vier Wochen Erholung brauchen, kann sich die Entfernung eines Tattoos länger als ein Jahr hinziehen.