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Storchenbiss - Feuermal - Naevus flammeus

Der Storchenbiss - ein roter Fleck angeboren 

Eine angeborene Erweiterung der Blutgefässe, die sich als rötlich bis teilweise violett gefärbte Hautveränderung zeigt, wird als Feuermal oder auch „Portweinfleck“ bezeichnet. Bevorzugt treten Feuermale im Gesicht auf, sie können sich aber auch an anderen Körperstellen zeigen. Die Grösse der Feuermale variiert stark. In der Regel sind Feuermale schon seit Geburt vorhanden oder treten selten erst einige Tage nach der Entbindung auf. Ein Feuermal verändert sich nur proportional zum Wachstum im Kindesalter, nimmt jedoch mit zunehmendem Alter an Farbintensität zu und wird meist dunkler. Im Bereich des Feuermals können sich auch Knötchen und Verhärtungen bilden.

Eine Erscheinungsform des Feuermals ist der sogenannte „Storchenbiss“ (Unna-Politzer-Nackennaevus), der bei Neugeborenen deutlich häufiger auftritt und sich in einer zartroten Färbung zeigt. Im Gegensatz zum Feuermal verblasst der „Storchenbiss“ oft schon im ersten Lebensjahr und ist in vielen Fällen später kaum noch sichtbar.

Da Feuermale das harmonische Gesamtbild oft erheblich stören, leiden viele Betroffene unter diesem ästhetischen Makel.

 

Ursachen und Behandlung eines Feuermals mit Laser

Das Auftreten von Feuermalen wird durch eine vererbte Genmutation hervorgerufen. Diese Mutation verursacht die Erweiterung sowie das vermehrte Auftreten feiner, meist venöser Blutgefässe unter der Hautoberfläche. Die erweiterten und verstärkt auftretenden Äderchen schimmern durch die Haut hindurch und erzeugen einen „Portweinfleck“.

Ein Feuermal kann aber auch auf weitere erblich bedingte Erkrankungen hinweisen. Bisher konnten an die 30 Krankheitssyndrome wie beispielsweise das Sturge-Weber-Syndrom oder das Marfucci-Syndrom mit dem Auftreten von Feuermalen in Verbindung gebracht werden.

Vor der Behandlung sollte immer eine ärztliche Abklärung erfolgen, um weitere Erbkrankheiten als Ursache auszuschließen.

 

Behandlung eines Feuermals

Die Behandlung von Feuermalen erfolgt mittels modernster Laserverfahren. Je nach Art, Grösse und Lokalisation der Hautveränderung stehen verschiedene Lasertechniken zur Verfügung. In den meisten Fällen wird ein Gefäss-Laser eingesetzt. Fachkundig durchgeführte Laserbehandlungen hinterlassen in der Regel keine Narben.

Die Behandlung von Feuermalen erfordert jedoch ein wenig Geduld. Oft sind 10 Sitzungen oder mehr in einem gewissen Abstand notwendig, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Da zwischen den Sitzungen jeweils 2 Monate pausiert werden sollte, kann die Behandlung eines Feuermals schon einige Monate bis Jahre in Anspruch nehmen. In einigen Fällen können Feuermale trotz erfolgreicher Behandlung erneut auftreten.

 

Ergebnis der Behandlung

Mit etwas Geduld zeigt sich nach erfolgreicher Therapie ein ebenmässig pigmentiertes Behandlungsareal. Das Feuermal ist verschwunden oder zumindest farblich deutlich reduziert. Mit ihm weicht auch der grosse Leidensdruck, den Betroffene durch einen solchen ästhetischen Makel oft über Jahre ertragen. Mit dem optimierten Aussehen geht auch meist eine erhebliche Verbesserung der Lebensqualität einher.

Moderne Laserbehandlung ermöglicht viele Therapiemöglichkeiten

Der Einsatz moderner Lasersysteme hat die therapeutischen Massnahmen in den Bereichen Dermatologie und Ästhetische Medizin revolutioniert. Die damit einhergehenden neuen Behandlungsmethoden ermöglichen eine effektive und zugleich hautschonende Therapie von Hautveränderungen unterschiedlicher Art bei bestmöglichen Ergebnissen.

In den Händen eines erfahrenen Lasertherapeuten ist das Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten breit gefächert.

Im Vergleich zu den bisher gängigen chirurgischen Eingriffen verspricht die moderne Lasertherapie eine schnelle, präzise und in der Regel narbenfreie Entfernung von Hautveränderungen. Die Behandlung erfolgt ambulant und kann in den meisten Fällen OHNE Narkose oder nur unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Mögliche Narkoserisiken, langwierige Heilungsprozesse und lange Ausfallszeiten bleiben dem Patienten erspart. Auch Risikopatienten, die sich aus gesundheitlichen Gründen der Belastung einer Operation nicht aussetzen dürfen, profitieren von den neuen Laserverfahren.

Was ist ein Laser?

Das Wort LASER steht für “Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation” und bedeutet in der Übersetzung soviel wie „Lichtverstärkung durch stimulierte Strahlenemission“. Damit wird ein verstärkter und sehr energiereicher Lichtstrahl von definierter Wellenlänge beschrieben, dessen Wirkung auf seiner Umwandlung von Energie (Licht) in thermische Energie (Wärme) beruht.

Ein Laser arbeitet selektiv, d. h. er verstärkt nur das Licht einer genau definierten Wellenlänge. Diese gebündelte Lichtenergie dringt aufgrund ihrer spezifischen Wellenlänge nur in die zu behandelnden Strukturen des Gewebes ein, OHNE die umliegende Haut dabei zu verletzten. Diese besondere Eigenschaft der unterschiedlichen Laserverfahren ermöglicht das präzise, effektive und aufgrund der geringen Gewebeschädigung schonende Abtragen von Hautveränderungen jeglicher Art.

Je nach Art und Umfang der Hautveränderung kommen unterschiedliche Laserverfahren zum Einsatz. Mithilfe dieser Lasersysteme können störende Hautveränderungen wie beispielsweise Warzen, Muttermale und Pigmentstörungen, Gefässveränderungen wie Besenreiser, Couperose und Feuermale oder auch Tätowierungen und Permanent Make-up entfernt werden.